Žacléř
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Žacléř

Die Mikroregion Žacléř (Schatzlar) ist ein tolles Ziel für alle, die stille Orte ohne große Touristenströme, Spaziergänge und Wanderungen durch abwechslungsreiche Landschaft und Radtouren auf mannigfaltigem Gelände lieben. Aber auch Freunde technischer Denkmale und interessanter geschichtlicher Rückblicke kommen nicht zu kurz, denn dieses Grenzgebiet, in dem 400 Jahre lang Steinkohle abgebaut wurde, hat es in sich. Auch in den polnischen Teil des Riesengebirges und nach Niederschlesien ist es nicht weit, wo den Touristen verborgene und verlockende Orte erwarten, die bisher abseits des kommerziellen Tourismus liegen.

Abwechslungsreiche Region mit stillen Winkeln und interessanten Geschichten

Einzigartige Porzellansammlung im Stadtmuseum

Direkt am Ringplatz der Bergstadt befindet sich das Museum Žacléř. Es bringt die Geschichte des hiesigen Kohlenbergbaus und das Leben an diesem Ort bis zum Ende des II. Weltkrieges nahe, so bekommt man auch eine einzigartige Porzellansammlung aus dem Privatbesitz von Václav Petira zu sehen, bestehend aus ca. 800 Statuetten und weiteren Gegenständen, die allesamt aus der Schatzlarer Porzellanfabrik stammen.

Rýchory, bzw. Rehorngebirge – der östlichste Ausläufer des Riesengebirges

Der Ringplatz in Žacléř ist der ideale Ausgangspunkt zu Wanderungen ins Rehorngebirge/Rýchory, wo sich der geheimnisvolle Urwald Dvorský les - Höfelbusch befindet. Von der verborgenen Alm Sněžné domky/Weiselt bietet sich spektakuläre Aussichten. Unterwegs öffnet sich der Blick auf den polnischen Stausee Bukówka, aber auch auf die Schneekoppe/Sněžka, den höchsten Gipfel Tschechiens.

Bergbau-Freilichtmuseum 

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Jan Šverma entstand ein technisches Denkmal über den Steinkohlen-Untertagebau, der in der Schatzlarer Region bereits im 16. Jh. urkundlich erwähnt wird. In den Maschinenräumen und Schachtgebäuden wurde eine Ausstellung geschaffen und vom Förderturm des Jan-Schachts bietet sich ein famoser Landschaftsblick. 

Ein geschichtsträchtiges Labyrinth

In Černá Voda (Schwarzwasser), einer abgelegenen Ortslage nahe der polnischen Grenze, entstand eine ungewöhnliche Gedenkstätte für Jan Amos Komenský (Comenius), deren Autorin die Bildhauerin Paulina Skavova ist. Das kreisförmige Labyrinth mit Comenius-Zitaten verweist auf dessen Schlüsselwerk Labyrinth der Welt und Paradies des Herzens. 

Vraní hory, bzw. Rabengebirge – ein Gebirge, in dem sich die Wölfe gute Nacht sagen 

Aus dem Grenzort Královec (Königshan) geht es hinauf zum höchsten Gipfel des Rabengebirges – dem Spitzberg/Špičák, von dem sich ein eindrucksvoller Blick auf Žacléř und die Riesengebirgskämme bietet. Über den benachbarten Ort Bernartice gelangt man auf einem ehemaligen Pilgerweg nach Bečkov, zu einem Wasserfall oder zum Weiler Rybníček (Teichwasser) und weiter zum Felsengipfel Janský vrch samt Krause-Aussicht.

Žacléř ist zudem auch ein perfekter Ausgangspunkt zu Streifzügen durch das polnische Niederschlesien – z.B. zur Talsperre Bukowka, zum Barockkloster Grüssau (Krzeszów), in die Granitfelsen Góry Sokole (Falkenberge), das Hirschberger Tal der Schlösser, die liebliche Gebirgsstadt Karpacz (Krummhübel)…. Die Mitarbeiter des Infozentrums in Žacléř sind Ihnen gern bei der Ausflugsplanung behilflich.

Nützliche Links

Information

Region
Východní Krkonoše
Adresse
Rýchorské náměstí 181
542 01 Žacléř
GPS
50.6524314N, 15.9063053E
Heute
23. 6. 2024
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