Krkonoše Photo - 1 Krkonoše Photo - 2 Krkonoše Photo - 3 Krkonoše Photo - 4 Krkonoše Photo - 5 Krkonoše Photo - 6



Laden Sie die Mobile-App

Mobile app - Krkonose.eu
AppStore - Krkonose.eu
Google Play - Krkonose.eu
Windows Phone - Krkonose.eu
Kontakte:
Regionales touristisches
Informationszentrum Krkonoše-Riesengebirge +420 499 405 744 info@krkonose.eu
Radio Kulisek

Wir Empfehlen

krkonose.eu » Schutzzonen des Riesengebirgsnationalparks

Schutzzonen des Riesengebirgsnationalparks

Drucken
Das Territorium des Riesengebirgsnationalparks ist je nach der Qualität und Unversehrtheit der Natur und Umwelt in vier Kategorien unterteilt:

I. Zone – streng geschützte naturbelassene Zone

Dieser I. Zone gehören Lokalitäten mit bedeutendsten natürlichen Werten an: die Kammlagen, Gletscherkare, Wälder und Wiesen mit hohem Artenreichtum, sowie bedeutende geologische Gebilde. Hierzu gehören die folgenden Lokalitäten: Pančavská und Labská louka (Pantsche- und Elbwiese), Lysá hora (Kahler Berg), Kotel (Kesselkoppe), Vysoké Kolo (Hohes Rad), Kozí hřbety (Ziegenrücken), Malý Šišák (Kl. Sturmhaube), Čertova louka (Teufelswiese), Úpské rašeliniště (Aupa-Hochmoor), Luční hora (Wiesenberg), Zadní Planina (Planur), Liščí hora (Fuchsberg), Sněžka mit Studniční hora und Úpská jáma (Schneekoppe mit Brunnberg und Aupa-Kessel).
Strengen internationalen Naturschutzregeln zufolge dürfte die I. Zone überhaupt nicht von Menschenfüßen betreten werden, da hier die Natur sich selbst überlassen bleiben, d.h. vor jeglichen menschlichen Eingriffe bewahrt bleiben soll. Die Besucher sollten daher die Großzügigkeit zu schätzen wissen, mit welcher ihnen gestattet wird, Gefilde zu betreten, die als lebendige Museen anzusehen sind.

II. Zone – gesteuerte natürliche Zone

Sie umgibt zumeist in einem engeren oder breiteren Band die streng geschützte I. Zone. Ihr gehören Gebiete mit bedeutenden natürlichen Werten im Bereich der oberen Waldgrenze sowie und von Menschenhand geformte Wald- und Wiesen-Ökosysteme an, die zu einer eingeschränkten und schonenden Forst- und Weidewirtschaft verwendet werden können. In der ersten und zweiten Zone ist es untersagt, Waldfrüchte zu sammeln oder sich außerhalb markierter Wanderwege, bzw. im Winter außerhalb der Stangenmarkierung zu bewegen – einschließlich des Verbots des sog. Skialpinismus.

III. Zone – Rand- bzw. Pufferzone

Dieses Gebiet wird intensiv zu Erholungs- und Tourismuszwecken verwendet, ergänzungsweise ist hier auf Nichtwaldböden begrenzte Landwirtschaft möglich – namentlich Weidewirtschaft und Heuernte und in den in dieser Schutzzone stehenden Wäldern kann unter Berücksichtigung spezifischer Gesichtspunkte des Schutzes der hiesigen biologischen Artenvielfalt Forstwirtschaft betrieben werden.

Schutzband

Es ist zwar kein direkter Bestandteil des KRNAP, aber es bildet jedoch so etwas wie ein Schutzband, das das Territorium des Nationalparks vor störenden Einflüssen schützen soll. Gerade hier befinden sich die hauptsächlichen Urlauber- und Wintersportzentren.