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Luční bouda/ Wiesenbaude

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Luční bouda/ Wiesenbaude
Luční bouda Luční bouda
Pec pod Sněžkou 203, 541 21 Pec pod Sněžkou
Email: info@lucnibouda.cz
Telephon: (00420) 499 736 144
Web: http://www.lucnibouda.cz
Landkarte: Ansehen

Die Wiesenbaude ist die Baude der Superlative - sie ist die älteste, größte und höchstgelegene (1410 m ü. dM.) Bergbaude im Riesengebirge. Die erste Erwähnung dieser Bergbaude stammt aus dem Jahre 1623. Die Besitzer der Wiesenbaude (die bekanntesten war die Familie Renner) ernährten sich von Viehzucht, Viehweide und der Heuernte auf den umliegenden Wiesen - eine Spezialität der Baude war Gebirgskräuterkäse. Die Nähe der Schneekoppe lockte zahlreiche Wanderer an und so war für die Prosperität der Baude gesorgt. Die Wiesenbaude steht an einem der wertvollsten Orte des Riesengebirgsnationalparks, mit zahlreichen endemitischen Pflanzen und glazialen (eiszeitlichen) Relikten, kein Wunder, dass diese Landschaft im Rahmen des europäischen Naturschutzvertrags Natura 2000 geschützt ist. Hier kommen unter anderem sieben geschützte Vogelarten vor - Schwarzstorch, Birkhahn, Wachtelkönig (Ralle), Raufußkauz, Schwarzspecht, das Rotsternige Blaukehlchen und der Zwergschnäpper. Die Baude machte während der Jahrhunderte mehrere Umbauten durch, nach denen sie über 120 Zimmer und einige Herbergen unter einem Dach verfügte. Bei der Mobilisierung im Oktober 1938 brannte sie aus, sie wurde jedoch wieder errichtet und nach ihrer Privatisierung im Jahre 1993 der bisher letzten Reparatur unterzogen.