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Georgsschacht – Jáma Jiří

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Georgsschacht – Jáma Jiří
Jáma Jiří - Kopec Jiří Jáma Jiří - kulturní památka Jáma Jiří - cedulka k památce
Rýchorské náměstí 181, 542 01 Žacléř
Email: muzeum@zacler.cz
Telephon: (00420)499 739 211
Web: http://www.zacler.cz/
Landkarte: Ansehen

Der Georgsschacht (Jama Jiří) war eine Steinkohlengrube in Žacléř in der Location „Na Jiřím kopci“, nordwestlich von Žacléř. Dieser Schacht wurde wohl schon 1819 oder sogar noch früher geteuft, 1848 wird er als in Betrieb befindlich und mit einer Dampffördermaschine ausgestattet beschrieben. Ab 1855 war der Georgsschacht bereits bis in eine Tiefe von 132 m geteuft. Schon Familie Gaberl hatte mit dem Teufen begonnen. 1860 wurde der Schacht an Baron von Silberstein veräußert. Mitte der 70er Jahre des 19. Jahrhunderts wurde der Steinkohlenbergbau von einer Absatzkrise geschüttelt. Am stärksten davon betroffen waren die Gewerke von Baron Silberstein. Sein Besitz wurde in einem Konkursverfahren veräußert. 1898 erwarb der Westböhmische Bergbau-Aktien-Verein (ZBAS) die Grube. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurden die Bergwerke von ZBAS der Volksverwaltung unterstellt, ab dem 1. Januar 1946 verstaatlicht und dem Volksbetrieb Východočeské uhelné doly/Ostböhmische Steinkohlenzechen (VUD) einverleibt. 1950 schlossen sich die Zechen in Žacléř zusammen und wurden in Důl Jan Šverma umbenannt. 1992 wurde der Bergwerksbetrieb eingestellt. Am 8. Februar 1996 wurde der Georgsschacht – Jama Jiří samt Schachthaus und Förderturm zum Kulturdenkmal der Tsch. Republik ausgerufen.