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Poststelle auf der Schneekoppe

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Poststelle auf der Schneekoppe
Poštovna Sněžka Poštovna Sněžka Poštovna Sněžka
188, 542 21 Pec pod Snežkou
Email: turista@turistapec.cz
Telephon: 00420 499 736 280
Web: turistapec.cz
Landkarte: Ansehen

Die Geschichte der Post auf dem Gipfel der Schneekoppe reicht bis zum 1. September des Jahres 1899 zurück, als hier die erste Poststelle eröffnet wurde. Hier auf dem höchsten Berg Tschechiens blieb sie bis zur Besetzung des Sudetenlandes durch Deutschland in Betrieb. Nach dem 2. Weltkrieg diente sie dann nur noch als Lagerraum. Jaroslava Skrbková, eine ehemalige Postmeisterin aus Velká Úpa, nahm später die Postdienstleistungen auf der Schneekoppe wieder auf, zuerst renovierte sie zu diesem Zweck einen ehemaligen Imbisskiosk, später wurde sie dann zur Bauträgerin eines völlig neuen Postgebäudes. Der Entwurf zum Gebäude der neuen Poststelle stammt aus der Feder der Architekten Martin Rajniš und Patrik Hoffman. Ihre genaue Adresse lautet: 542 91 Česká poštovna. Die Konstruktion der Poststelle ist im Prinzip ein "Puzzle" aus 20 000 Einzelteilen, von denen lediglich 12 Stahlfüße die Erde berühren - der gesamte Bau schwebt so einige Dezimeter über dem Erdboden. Der Gebäudemantel besteht aus modernem Verbundglas und verstellbaren "Holzfensterläden", dank denen sich die Poststelle im Nu aus einem modernen Glasbau in eine nahezu klassische Holzbaude verwandelt, um sich so besser den jeweiligen Witterungsbedingungen anpassen zu können. Das Gebäude verfügt zudem über eine Wendeltreppe, über die man zu einer Aussicht gelangt. Die ursprüngliche Böhmische Baude, auf deren Grundmauern die neue Poststelle heute steht, war derart vom Holzwurm zernagt, dass sie wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. Die Kellerräume der alten Baude ließ man stehen, sie dienen der Poststelle heute als technisches Umfeld, die Baude selbst wurde demontiert, ihr Schutt wurde per Seilbahn und Hubschrauber zu Tal gebracht. Das Gebäude der neuen Poststelle wurde am 10. August 2007 von Erzbischof Karel Otčenášek gesegnet und vom tschechischen Präsidenten Václav Klaus feierlich eröffnet.