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Riesengebirge für alle

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Die Hauptziele der Projekte RIESENGEBIRGE FÜR JEDERMANN und RIESENGEBIRGE OHNE BARRIEREN soll es Menschen mit eingeschränkter Mobilität besser zugänglich machen. Zielgruppe sind nicht nur behinderte Menschen und Rollstuhlfahrer, sondern auch Senioren und Familien mit kleinen Kindern – einfach alle, die die Berge lieben aber bei ihren Ausflügen wegbares Gelände und unterwegs hin und wieder eine Stelle zum Rasten oder zu einem Imbiss brauchen.

Am Projekt beteiligen sich folgende Partnerorganisationen:

Die Verwaltung des Nationalparks Riesengebirge, deren Mitarbeiter die sog. TOP 10 barrierefreier Wanderouten abgesteckt haben, sorgt für ihre Markierung im Gelände und Einzeichnung in diversen Wanderkarten. Die Verwaltung des Nationalparks Riesengebirge sorgt darüber hinaus für die Herausgabe des Info-Flyers ‚Riesengebirge ohne Barrieren‘.

logo nolimits Die Bürgervereinigung NO LIMITS, deren Mitglieder die ausgewählten Routen zusammen mit Rollstuhlfahrern durchwandert und an Ort und Stelle die Zugänglichkeit anliegender Objekte und touristischer Ziele getestet haben. An jeder dieser Routen sind Objekte beschrieben, die Menschen mit verminderter Mobilität zugänglich sind. An der Kartierung der Zugänglichkeit dieser Tourismusobjekte beteiligte sich Martin Petrásek aus Vrchlabí – Freiwilliger und Vertreter der Zielgruppe zugleich www.martinpetrasek.cz.

Die Organisation KRKONOŠE – Verband seiner Städte und Gemeinden, mit dessen Hilfe es möglich war, die beschriebenen Routen auf den Web-Portalen www.krkonose.eu und www.karkonosze.eu in tschechischer und polnischer Sprache zu beschreiben.

Die polnischen Partner des Projekts sind der Behindertenverband KSON Jelenia Góra sowie der Karkonoski Park Narodowy und der Städte- und Gemeindeverband Związek Gmin Karkonoskich. Im Rahmen des Projekts wurden die obig beschriebenen TOP 10 barrierefreier Routen beschrieben, die dann in den Sommermonaten von Terrainmitarbeitern des KRNAP 2010 mit speziellen Wanderzeichen mit Rollstuhlfahrer-Symbol im Gelände gekennzeichnet wurden.

Nationalpark Riesengebirge

Der ‚Nationalpark Riesengebirge‘ wurde zum Schutz der einzigartigen Landschaft, außergewöhnlichen Ökosysteme und seltenen Pflanzen und Tiere dieses Gebirges gegründet. Kein Wunder, dass er das ganze Jahr über Scharen von Besuchern anzieht. Halten Sie bitte die Besucherordnung des Nationalparks Riesengebirge ein, die hilft, seine einzigartige Natur zu bewahren.

Zögern Sie nicht, eines der Info-Zentren der KRNAP-Verwaltung aufzusuchen, falls Sie weitere Informationen wünschen.

GEBIRGSWEGE

Die hier beschriebenen Wanderrouten wurden allesamt von Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Rollstuhlfahrern mit mechanischen und elektrischen Rollstühlen getestet. Dessen ungeachtet bleiben es Gebirgswege – rechnen Sie bitte also damit, dass sogar auf Asphaltwegen hin und wieder Unebenheiten und den Weg querende Entwässerungsrinnen vorkommen. Die Wege haben steilere Anstiege oder Gefälle und natürlich auch Kurven. Das heißt: Menschen mit verringerter Mobilität und namentlich Rollstuhlfahrer sind hin und wieder auf Hilfe angewiesen und sollten daher nicht ohne Begleitung in die Berge aufbrechen.

DAS WETTER IM GEBIRGE

Rechnen Sie bei Ihren Ausflügen immer damit, dass das Wetter im Gebirge schnell umschlägt, dass schnell mal ein starker Regenguss niedergeht, dass es allgemein kühler ist und fast immer Wind weht. Deshalb immer eine Windjacke oder Regencape, ggf. auch Handschuhe und Mütze in den Rucksack packen. Wenn Sie im Rollstuhl unterwegs sind, warme Decke und Fußsack nicht vergessen. Nehmen sie immer die KV-Karte, Medikamente (sofern Sie diese einnehmen) und eine Karte mit der Beschreibung Ihrer Behinderung mit. Überschätzen Sie nicht Ihre Kräfte und planen Sie nur solche Touren, die Sie bis zum Einbruch der Dunkelheit bewältigen können. Ganz wichtig: Immer ein voll geladenes und eingeschaltetes Mobiltelefon, eine Wanderkarte und einen Zettel mit der Nummer des Bergrettungsdienstes mitnehmen: NONSTOP 602 448 338. Achtung! In den Bergen befindet man sich häufig außer Reichweite des Mobilfunksignals.